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5 wertvolle Maßnahmen, um Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren

elearnio25. Oktober 2021

Die Kündigung von guten MitarbeiterInnen ist nicht nur persönlich ein Verlust für das Unternehmen, sondern auch ein erheblicher finanzieller Einschnitt. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und hochspezialisierten Jobs, ist die Neubesetzung mit enormen Aufwand verbunden. In diesem Blogpost stellen wir Ihnen 5 Maßnahmen vor, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren. 

Nach Berechnungen des Engagement Index Deutschland vom Beratungshauses Gallup haben in Deutschland rund 5.7 Millionen Mitarbeitende innerlich gekündigt und dementsprechend nur eine schwach ausgeprägte Unternehmensbindung. 

Hinzu kommen die Ergebnisse der globalen O.C. Tanner-Studie, nach der sich insbesondere Millennials als Arbeitnehmende in Bewegung befinden und dazu neigen sich von Arbeitgebenden deutlich schneller zu trennen. Den Ergebnissen der Studie zufolge arbeiteten von den maximal 35-Jährigen 24% bereits für 5 oder mehr Unternehmen. 60% waren schon in 2-4 Unternehmen tätig. Dieses Phänomen ist im englischen Sprachgebrauch als “Millennial Job Hopping” bekannt. 

Die häufigsten 4 Gründe dafür sind…

  • fehlende Unternehmensziele
  • mangelndes Vertrauen gegenüber Vorgesetzten
  • fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten 
  • Profitorientierung als alleinige Unternehmenskultur 

Sobald ein individuelles Maß an Unzufriedenheit erreicht ist, kommt es zur sukzessiven Erhöhung der Mitarbeiterfluktuation. Beginnend in einzelnen Teams weitet sich dieser Effekt kontinuierlich auf das ganze Unternehmen aus. Die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und somit die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren sollte daher auch schon im ökonomischen Interesse des Unternehmens sein. Maßnahmen, welche die Mitarbeiterfluktuation reduzieren, stehen oft in keinem Verhältnis zu den Kosten für eine entsprechende Nachbesetzung.

Um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, sollte intern zeitnah mit Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung begonnen werden. Demografische Veränderungen, geografische Faktoren als auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt bestimmen die Mitarbeiterfluktuation von außen zusätzlich. Insbesondere gehen Arbeitnehmende das Risiko, den Arbeitgebenden zu wechseln, viel eher ein, wenn:

  • die Arbeitslosenquote gering ist
  • die Nachfrage nach Arbeitskräften hoch ist
  • ein Wechsel ohne Wohnortwechsel möglich ist (Ballungsräume, Großstädte)
  • Mitarbeitende in den Ruhestand gehen (z.B. die Pensionierungswelle der Generation der Baby Boomer)

Dies zeigt, wie wichtig es ist, intern die richtigen Weichen zu stellen, um eine starke und nachhaltige Mitarbeiterbindung aufzubauen und somit die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren.

Neben den offensichtlichen Faktoren wie einer der Position und Aufgabe entsprechenden Vergütung bzw. Tarifbindung haben wir einige Maßnahmen zusammengestellt, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren.

Folgende 5 Maßnahmen können helfen die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren: 

5 Maßnahmen, wie Sie die Mitarbeiterfluktuation reduzieren können: 

  1. Werte und Normen: Starkes Gefühl der Zielsetzung vermitteln

Um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, helfen Werte und Normen, die allumfassend gelten und nach denen das Unternehmen, Führungskräfte und ArbeitnehmerInnen leben. Dabei handelt es sich um Leitwerte, die als Entscheidungsgrundlage, Handlungsorientierung und Verhaltensmaßstäbe gelten.

Das Gefühl, mit seiner Arbeit in der Welt etwas zu bewegen und ein Ziel erreichen zu wollen, ist ein unheimlicher Benefit für das Mindset von Mitarbeitenden. Um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, können Sie beispielsweise jeden Mitarbeitenden bereits im Pre- und Onboarding die Unternehmenswerte und -ziele transparent mitteilen. 

Ein gutes Beispiel ist hier, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren:

Die aktive Ausgestaltung der zukünftigen Unternehmensstrategie durch die Beteiligung der MitarbeiterInnen in Form einer Zukunftswerkstatt.

  1. Das Teamgefühl fördern: Das Wir-Gefühl

Das Gefühl, ein Teil einer Familie zu sein, hilft, dass sich der Mitarbeitende nicht allein fühlt und trägt zur Stärkung der gesamten Teambindung bei. Das “Wir”-Gefühl steigert deutlich die emotionale Bindung und das Wohlempfinden jedes Einzelnen und kann Ihre Mitarbeiterfluktuation reduzieren. Besonders bei Neueinstellungen im Unternehmen kann dieser Punkt direkt im Preboarding integriert werden, indem bereits die neuen KollegInnen mit Bild, Namen und Position vorgestellt werden. Eine große Hilfe im nachfolgenden Onboarding kann auch ein Buddy sein, der den neuen Mitarbeitenden für die ersten Tage oder Wochen zur Seite steht. 

Ein Beispiel zum Wir-Gefühl, um Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren:

Um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, insbesondere in der Probezeit, hilft ein detaillierter und transparenter Einarbeitungsplan.

  1. Entwicklungsmöglichkeiten: Stagnation vermeiden

Ein sehr wichtiger Teil, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, ist ArbeiternehmerInnen die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung zu geben. Diese Entwicklungsmöglichkeiten können vielfältig sein. Neben den klassischen vertikalen Entwicklungspfaden im Unternehmen sind auch vielfältige horizontale Entwicklungsprogramme zur Ausbildung einzelner ExpertInnen denkbar. Insbesondere der Begriff des Up- und Reskilling umschreibt den Ansatz, den Arbeitnehmende benötigen. Einerseits “Upskilling”, welches für das Vertiefen von Fähigkeiten in der aktuellen Position steht. Andererseits “Reskilling”, also das Vertiefen und erweitern von bereits erlernten Fähigkeiten für eine neue Position. 

Ein wertvolles Beispiel, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren:

Durch den Einsatz von digitalen und ortsunabhängigen Trainingsmöglichkeiten wie elearnio, können Mitarbeitende an Produktionsanlagen weiterführende Fähigkeiten erlernen. Mit den neuen Kenntnissen können sie in Zukunft selbstständig kleine Störungen beheben oder Instandhaltungsmaßnahmen durchführen. 

  1. Schätzen Sie Ihre MitarbeiterInnen wert: 

Auch wenn das Wort Wertschätzung heutzutage nahezu inflationär verwendet wird, so bietet die ehrliche und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften doch enormes Potenzial zur Mitarbeiterbindung. 

Die Wertschätzung kommt dabei nicht nur materiell zum Ausdruck, sondern muss auch auf emotionaler Ebene stimmen. Durch gutes Recruiting und einem wertschätzenden Umfeld zwischen Mitarbeitenden und Unternehmensleitung kann idealerweise sogar ein Familiengefühl entstehen. Die Schaffung einer wertschätzenden Umgebung bedeutet allerdings auch Arbeit und Pflege jedes Einzelnen. Ist der Umgang im Unternehmen durch Wertschätzung geprägt, dann können auch schwierige Zeiten bewältigt und die emotionale Bindung gestärkt werden, sodass sich im Endeffekt die Mitarbeiterfluktuation reduzieren lässt.

Wertschätzung kann vielfältig zum Ausdruck gebracht werden. Beginnend mit einer kleinen Aufmerksamkeit im Preboarding Prozess oder mit dem Empfang am ersten Arbeitstag mit einem Starter Package und selbstverständlich mit einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz. Neben diesem materiellen Ausdruck von Wertschätzung spielt die Kommunikationskultur eine nicht zu unterschätzende Rolle. 

Ein gutes Beispiel ist hier, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren:

Durch die Realisierung eines betriebsinternen Ideenmanagements, in dem Mitarbeitende Ideen zur Weiterentwicklung einbringen können und nach Realisierung am Erfolg beteiligt werden. 

  1. Eine offene Kommunikationskultur: 

Das Verhalten der Vorgesetzten spiegelt sich auf die Mitarbeitenden und direkt auf

die emotionale Bindung zum Unternehmen wieder. Das beginnt bei Vorstandsvorsitzenden über das Mittlere Management bis hin zum PraktikantInnen. Eine offene Kommunikationskultur in der Entscheidungen, Erfolge und Fehler transparent zwischen Mitarbeitenden kommuniziert werden, schafft neben Vertrauen und Motivation auch Wertschätzung und Verbundenheit zum Unternehmen. Die Rolle des Managements ist dabei klar als Vorreiter und Vorbild zu verstehen. Dennoch ist gerade das Verhalten der Vorgesetzten eines der häufigsten Ursachen für eine hohe Mitarbeiterfluktuation im Unternehmen.

Entscheidungen, die Mitarbeitende in ihrer Position als auch persönlich betreffen, sollten so zeitnah wie nur möglich an sie herangetragen werden. Werden Informationen bewusst zurückgehalten, gefährdet dies nicht nur Ihren Unternehmenserfolg, sondern sorgt auch für Frust und Unzufriedenheit. Der Aufbau und die Pflege einer erfolgreichen Kommunikationskultur im Unternehmen ist stark von einzelnen Führungskräften abhängig, wirkt aber bei Erfolg als einer der wirkungsvollsten Maßnahmen, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren.  

Ein wertvolles Beispiel, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, ist:

Regelmäßige Termine wie “Talk with the CEO” oder “Meet the Founder” fördern eine offene Kommunikationskultur, in der auch Sorgen und Ängste der Mitarbeitenden angesprochen werden können. 

Wenn diese 5 Maßnahmen in Angriff genommen werden, kann die Mitarbeiterbindung maßgeblich gestärkt werden. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass jede Maßnahme, die das Ziel verfolgt, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und die Stärkung der emotionalen Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden zu verbessern, auch einen Erfolgsschlüssel darstellt, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren. Wie die Auswahl von Maßnahmen darstellt, sind die Aktivitäten, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren, vornehmlich mit einem längeren zeitlichen Umsetzungsprozess verknüpft. Dennoch sollten sie als Unternehmen nicht davor zurückschrecken die genannten oder ähnliche Maßnahmen anzugehen, um die Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren. Neben den positiven ökonomischen Vorteilen kommt ein weiterer positiver Nebeneffekt durch die langfristige Stärkung ihrer Arbeitgebermarke zum Tragen.   

Jetzt gleich loslegen und Ihre Mitarbeiterfluktuation reduzieren: 

elearnio unterstützt sie durch individuelles Preboarding, Onboarding und Training Ihre Mitarbeiterfluktuation langfristig zu reduzieren. 

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