Onboarding: Wie Du mit Deinem Remote-Team Erfolg hast

Auch mit räumlicher Distanz kann Dein Remote-Team erfolgreich sein.

Vielleicht hast Du selbst schon die Erfahrung gemacht, dass neue Remote-Mitarbeiter etwas schwieriger in Dein Team zu integrieren sind. Das liegt ganz einfach an der räumlichen Distanz. Doch wenn Dein Onboarding Prozess gut durchdacht und auf die besonderen Anforderungen von Mitarbeitern im Außendienst oder Homeoffice ausgelegt ist, dann sind auch diese Probleme lösbar.

In diesem Beitrag schauen wir uns daher noch ein paar Punkte an, auf welche Du bei der Einarbeitung achten solltest. Bevor wir so richtig ins Thema einsteigen, möchte ich Dir einen generellen Hinweis geben, der für alle anderen Punkte von Bedeutung ist: Motivation! Denn während Deine Mitarbeiter im Büro sich gegenseitig motivieren können, gibt es bei Remote-Mitarbeitern niemanden, der zum Beispiel in der Teeküche ein aufmunterndes Gespräch führen kann. Du musst die Motivation dieser Mitarbeiter daher immer im Hinterkopf haben.

Kommunikation, Kommunikation & Kommunikation

In Anbetracht der Tatsache, dass Du dich nicht oft mit Deinen Remote-Mitarbeitern persönlich treffen wirst (wenn überhaupt), ist die Gewährleistung einer soliden Kommunikation gerade bei der Einarbeitung ins Team unerlässlich. Dabei geht es nicht nur um inhaltliche Absprachen, also bzgl. der Arbeit selbst. Es geht ebenso darum, dass sich die Remote-Mitarbeiter nicht abkapseln und vom restlichen Team im Büro zurückziehen.

Als Erstes musst Du sie daher wirklich jedem vorstellen. Egal, ob die neuen Mitarbeiter zu Beginn der Einarbeitung ins Büro kommen oder nicht, ein (digitales) Händeschütteln mit den Teammitgliedern ist Pflicht. Das geht auch auf den jeweiligen Tools, mit denen gearbeitet wird. Beispielsweise bei Slack. Dort gibt es ein “Welcome”-Gif oder ein paar nette Worte werden gesendet, sobald Du die neuen Remote-Mitarbeiter vorgestellt hast. Dies zeigt nicht nur, dass jeder Name in seinem Verzeichnis tatsächlich eine reale Person ist, sondern hilft auch, einen lockereren Umgangston zu erzeugen.

Eine weitere bewährte Vorgehensweise besteht darin, dass Du Deine bestehenden Mitarbeiter ermutigst, von sich aus mit den Neuen zu plaudern – vorzugsweise während des Onboardings. Das Ziel hier ist es, den neuen Remote-Mitarbeitern dabei zu helfen, die Benutzernamen im Online-Tool mit den Namen der Teammitglieder zu verknüpfen, denn wenn sie einmal Hilfe brauchen, ist es sehr schwierig eventuelle Hemmungen zu umgehen, die aufgrund von Anonymität und Distanz nun einmal bestehen.

Teamarbeit, Teamarbeit & Teamarbeit

Indem Du den neuen Remote-Mitarbeitern die Möglichkeit gibst, mit ihrem aktuellen Team (oder sogar Teams, zu denen sie nicht gehören, wie z. B. Kundensupport), zusammenzuarbeiten, kannst Du nicht nur die anfänglichen Beziehungen untereinander fördern, sondern auch die Produktivität als solche fördern.

Die Zusammenarbeit mit dem Rest desTeams ist auch hervorragend, um anhand von Beispielen zu lernen.Nehmen wir an, Du stellst einen neuen Content-Marketer ein. Zu einembestimmten Zeitpunkt möchtest Du, dass dieser mit Deinem derzeitigenMarketingleiter und dem Verkaufsteam (wenn auch nur kurz)zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass er einen vollständigenÜberblick über die Abläufe in Deinem Unternehmen bekommt.

Ein gutes Team ist wie ein Puzzle, bei dem jedes Teil ineinander greift.

Kultur, Kultur & Kultur

Das Führen eines Remote-Teams kann manchmal schwierig sein, aber weißt, wie wichtig eine gesunde Unternehmenskultur schon in einem Team mit nur einem einzigen Remote-Mitarbeiter ist.

Dabei wird die Kultur einerseits von jedem Mitarbeiter geprägt und anderseits prägt die Kultur jeden Mitarbeiter. Unternehmenskultur ist also etwas Lebendiges, dass es zu formen gilt.

Hier kannst Du jedoch auch selbst ansetzen und an verschiedenen Stellen für Input sorgen. Eine ehrgeizige Unternehmenskultur lässt sich beispielsweise durch kleine Wettbewerbe erzeugen. Denke aber daran, dass Du niemanden dazu zwingen solltest, sich daran zu beteiligen, da dies eventuell nur Gräben aufwirft und das Team entzweit. Ein wenig freundlicher Wettbewerb im Team ist allerdings eine großartige Möglichkeit, sowohl als Instrument zum Kennenlernen untereinander als auch zur Steigerung des Erfolgs insgesamt.

Schlussbemerkung

Es hat sich übrigens gezeigt, dass gerade in Teams mit Remote-Mitarbeitern eine klare Struktur von Vorteil ist. Dazu lassen sich besonders gut digitale Tools (zum Beispiel für Projektmanagement) einsetzen. Mit anderen Tools lassen sich Meetings aufzeichnen, sodass auch die Mitarbeiter im Homeoffice stets informiert sind und bei Bedarf Informationen nachvollziehen können.

Der Onboarding-Prozess muss kein imposanter oder komplizierter Prozess sein, aber die einzigartigen Probleme, die sich für Remote-Mitarbeiter ergeben, müssen immer im Auge behalten werden. Weitere Tipps für eine gelungene Einarbeitung von Remote-Mitarbeitern habe ich übrigens hier für Dich zusammengestellt. Schau doch einmal rein!

Liebe Grüße

Lars

Lars Krüger

Author Lars Krüger

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