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Das ist das elearnio Logo
Das Bild zeigt ein Produktbild von KoRo - ein Kunde von elearnio. Man sieht eine ausgeschüttete Tüte mit Chips wie einen aufgeschnittenen Trüffel. Der Hintergrund ist hellgrün und die Objekte haben einen harten Schlagschatten.
elearnio Kundenlogo – Koro

Mit der eigenen Academy zu nachhaltigem Lernerfolg

Wie KoRo eine eigene Academy für 323 Mitarbeitende aufgesetzt hat
Das transparente Bild zeigt eine hellblaue, organische Form.
KoRo hat mit elearnio eine unternehmenseigene Lernakademie für 323 Mitarbeitende in Deutschland und Europa aufgebaut, betrieben von einem People-&-Culture-Team aus 2 Personen. Der Anlass war eine interne Mitarbeitendenumfrage, die KoRo zweimal jährlich durchführt: Die Kategorie Weiterentwicklung und Trainings schnitt am schlechtesten ab. In vier Schritten entstand daraus die KoRo Academy mit internen Schulungen, rund 30 externen Kursen, Live-Trainings und einem monatlichen Vortragsformat. Diese Seite beschreibt den Aufbau, die Formate und die 5 Learnings aus den ersten Monaten.

Sie richtet sich an HR- und People-&-Culture-Teams, die eine eigene Lernakademie planen und wenig eigene Kapazität dafür haben.

Die Ausgangslage

KoRo wächst schnell, und die Weiterbildung ist dabei nicht mitgewachsen.

KoRo ist die Love Brand für Better-for-you-Snacks: gesündere Snack-Alternativen wie Energy Balls, Riegel, Nüsse und getrocknete Früchte, dazu Nussmus-Aufstriche und Functional Food. Verkauft wird in erster Linie über den eigenen Online-Shop, die Präsenz im Retail nimmt zu.

Das Team ist in kurzer Zeit auf 323 Mitarbeitende gewachsen, viele in Berlin, weitere in Deutschland und Europa, dazu ein hoher Anteil an Remote-Angestellten.

Zweimal im Jahr fragt KoRo die Zufriedenheit im Team ab. In dieser Umfrage schnitt die Kategorie Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Trainings am schlechtesten ab.
Quadratisches Portraitbild der People & Culture Managerin Maja Wagner von KoRo – ein elearnio Kunde
„Der Wunsch nach strukturellen Lernangeboten war über alle Ebenen und Departments hinweg erkennbar. Zudem wollen wir eine Kultur der Weiterbildung fördern, in der unsere Mitarbeiter*innen eigenständig Lernen können."
Maja Wagner
People & Culture Manager bei KoRo

Warum Weiterbildung in einem schnell wachsenden Unternehmen schwer zu organisieren ist

Vier Punkte, die KoRo vor dem Aufbau der Academy kannte.
Das Wissen lag verteilt. 

Fachwissen und Prozesse steckten in Drive-Ordnern und in Notion, dem internen Wiki. Verließen Mitarbeitende das Unternehmen, ging das Wissen mit.
Das vorherige Tool deckte nur Pflichtschulungen ab.

Für alles andere gab es keinen zentralen Ort. Und eine Änderung an einer einzigen Folie bedeutete, die komplette Präsentation neu hochzuladen.
Das Team ist klein.

Learning & Development liegt bei 2 Personen im People-&-Culture-Team, die parallel das Performance Management betreuen. Eigene Kurse für jedes Thema zu produzieren war damit ausgeschlossen.
Trainings im Onboarding wurden manuell zugewiesen.

Bei 323 Mitarbeitenden, hohem Wachstum und Prozessen, die sich häufig ändern, entstand dieser Aufwand immer wieder neu.
Dieses Produktbild von "KoRo" zeigt verschiedene Riegel auf einem rosa Hintergrund mit harten Schlagschatten.Auf dem Bild sieht man zwei junge Menschen vor einem Vorratsregal auf dem Boden sitzen. Sie essen Snacks der Marke "KoRo" - einem elearnio Kunden.Das Bild zeigt ein Produktbild der "Bio Mini Zimties" der Marke "KoRo" - einem elearnio Kunden. Der Hintergrund ist violett und das Produkt hat einen harten Schlagschatten. Im Vordergrund sieht man das Produkt angerichtet in einer Müslischale.

So hat KoRo die Lernakademie in vier Schritten aufgebaut

Bedarfsanalyse, Übertragung der vorhandenen Trainings, externe Kurse, Rollout.

1. Bedarfsanalyse und Toolauswahl.

Zu den Umfrageergebnissen kam eine zweite Befragung des gesamten Teams, mit Fokus auf Lernbedarf und bevorzugte Formate. Dazu kamen die Themen aus On- und Offboarding-Gesprächen, Feedbackgesprächen und dem Austausch mit Führungskräften. Die Geschäftsführung nannte konkrete Lücken: Google Sheets, Projektmanagement, Leadership.

Daraus entstanden die Anforderungen an das Tool.

Anforderungen von KoRo an eine Lernplattform und ihre Umsetzung in elearnio
Anforderung aus der Toolauswahl Umsetzung in elearnio
Berichtswesen Berichte über Fortschritt und Frequenz einzelner Mitarbeitender und ganzer Teams, dazu der Stand des L&D-Budgets
Eigene und interne Inhalte erstellen Kurserstellung im Autorentool, ohne technische Vorkenntnisse
Interaktive Gestaltung Bild-Hotspots, Lernkarten, Lückentexte, Quiz-Elemente, Checklisten
Genehmigungsworkflows Selbstanmeldung mit Freigabe durch die Führungskraft oder direkte Zuweisung, inklusive Credits
Budget abbilden L&D-Budget im Berichtswesen sichtbar
Onboarding-Pläne Vorgefertigte Pläne pro Department, kombinierbar mit festen Terminblockern
Nach einer Test- und Kennenlernphase hat KoRo sich für elearnio entschieden.

2. Vorhandene Trainings übertragen.

Die Pflichtschulungen aus dem alten Tool zogen um, damit der Übergang für das Quality-Management-Team ohne Lücke lief. Übertragen haben die Departments ihre Trainings selbst, nicht das People-&-Culture-Team. Danach war elearnio der zentrale Ort für alle Lerninhalte.

3. Externe Kurse einbinden.

elearnio kooperiert mit externen E-Learning-Plattformen, darunter PINKTUM. KoRo hat rund 30 PINKTUM-Kurse in wenigen Stunden übertragen, zu Themen wie Mental Health, Unconscious Bias, Verhandlungstechniken, Zeitmanagement, Projektmanagement, Workplace Safety and Health, Nachhaltigkeit und Goalsetting. Diese Kurse decken universelle Themen ab, für die im Zweierteam die Kapazität fehlte.

4. Rollout.

Vor dem Start informierte KoRo die People Leader in kleinen Gruppen, stellte das L&D-Konzept und elearnio vor und holte Feedback ein, das noch zu Änderungen führte. Angekündigt wurde der Start über Monate in den Monthly Company Updates. Dann folgte das unternehmensweite Kick-off, begleitet von einer Beschreibung der Academy in Notion: Abläufe, Anmeldung, Ansprechpartnerinnen.

Nach dem Kick-off lief die Kommunikation weiter: offene Q&A-Sessions, ein Format im internen Newsletter mit monatlichen Trainingsvorschlägen, Hinweise über Slack. Neue Mitarbeitende erhalten am zweiten Tag der Welcome Days Zugriff, eine Einführung und absolvieren die ersten beiden Pflichtschulungen gemeinsam mit dem People-&-Culture-Team.

Welche Inhalte und Formate in der KoRo Academy liegen

Vier Formate, thematisch sortiert im Trainingskatalog.
Das transparente Bild zeigt eine gelbe, organische Form.
Formate in der KoRo Academy und ihre Inhalte
Format Inhalt bei KoRo
KoRo-interne Schulungen Onboarding-Inhalte, Einweisungen zu genutzten Tools und Systemen, Pflichtschulungen, rechtliche Themen aus dem Legal-Team. Wissen aus Notion wandert nach und nach in Kurse.
Externe Kurse Rund 30 Kurse von PINKTUM, überwiegend auf Englisch. Aufbau: Einleitungsvideo, danach Video und Quiz je Abschnitt.
Live-Trainings Vor-Ort-Trainings mit Teilnehmerzahl, Uhrzeit, Ort, Trainer:in, Beschreibung, Genehmigungspflicht und Credits. Teilnehmer- und Warteliste im Backend, Materialien über die Dokumentenablage.
Monthly Mind Boost Monatliches Vortragsformat, intern oder extern besetzt. Themen bisher: Investieren, Interkulturalität, Zukunftsforschung, Lifecycle eines KoRo-Produkts. Vor Ort mit Online-Zuschaltung, Aufzeichnung landet in der Academy.
Der Katalog ist in Bereiche gegliedert: Live-Trainings, Compliance, Leadership Skills, Monthly Mind Boost, Basic Trainings zu Tools und Systemen, PINKTUM-Kurse.

Wie ein interner Kurs bei KoRo aufgebaut ist

Als Best Practice gilt bei KoRo das Onboarding des Sustainability-Teams.

Der Kurs beginnt mit einer Info-Slide, dann folgt das Teamfoto als Bild-Hotspot: ein Klick pro Person, dazu ein Satz zur Zuständigkeit. Über Lernkarten kommen Name, Bild, Aufgabengebiet und persönliche Interessen, als Gesprächsanlass für die ersten Tage.

Danach zeigt eine Slide das Organigramm des Teams und die Schnittstellen zu anderen Abteilungen, gefolgt von einer Zuordnungsaufgabe, die Themen und Personen verknüpft. Auf Info-Slides zu den eingesetzten Programmen folgen ein True-or-False-Quiz und ein Lückentext.

Am Ende stehen aktuelle Projekte und OKRs mit Verlinkungen sowie eine Checkliste, die sich über mehrere Sitzungen abarbeiten lässt.

Für interne Prozesse nutzt KoRo zusätzlich Videos und Screen Recordings. In jedem Training steckt eine Form der Wissensabfrage, bei Pflichtschulungen laufen die Videos ohne Skip-Möglichkeit.

Vorher und mit elearnio

Vier Punkte, die sich mit der Academy geändert haben.
Das transparente Bild zeigt eine gelbe, organische Form.
Vergleich der Situation bei KoRo vor der Lernakademie und mit elearnio
Vorher Mit elearnio
Abgedeckte Inhalte Ein Tool nur für Pflichtschulungen Ein Ort für interne Schulungen, externe Kurse, Live-Trainings und Aufzeichnungen
Inhalte aktualisieren Komplette Präsentation neu hochladen, auch wegen einer Folie Einzelnes Modul im Kurs austauschen, Ersteller:in und Editor:in sind hinterlegt
Trainings im Onboarding zuweisen Manuell pro neuer Person Automatisch nach Department und Anstellungsart
Internes Wissen ablegen Verteilte Drive-Ordner, Wiki-Seiten in Notion Prozesse und Fachwissen als Kurse in der Academy, auch nach Austritt verfügbar

Was KoRo nach den ersten Monaten gelernt hat

Fünf Punkte aus dem Webinar, in der Reihenfolge, in der KoRo sie nennt.
Zeitpuffer einplanen, und zwar für Abstimmungen.
Ein Zeitstrahl von A bis Z reicht nicht, wenn Feedbackschleifen aus einer Stunde zwei Tage machen. Dasselbe gilt für Tooltests: Eine Idee im Kopf und die technische Umsetzung sind zwei verschiedene Aufwände.
Buy-in der Stakeholder früh holen. Führungskraft.
Bei KoRo betraf das vor allem die People Leader, etwa bei der Frage, wer Trainings mit Credits genehmigt: HR oder die Führungskraft.
Kommunikation läuft weiter, auch nach dem Kick-off.
Projektstatus, Roadmap und nächste Schritte gehören ins Monthly Company Update. Deadlines für Inhalte, die aus den Departments kommen, müssen klar und mehrfach benannt werden. Fertige Inhalte werden im Team wertgeschätzt und als Best Practice weitergegeben.
People Leader separat onboarden.
Sie geben Trainings frei, weisen zu und entscheiden im Feedbackgespräch, welches Training passt. Bei KoRo liegt die Inhaltserstellung dezentral in den Teams, HR liefert Templates und Best Practices über Notion. Und die Führungskräfte schaffen die Zeit dafür: Im HR-Team selbst steht jeden zweiten Freitag von 13 bis 14 Uhr ein Blocker für Weiterbildung im Kalender.
Den Nutzen wiederholt erklären.
Die Nachfrage aus der Umfrage übersetzt sich nicht von selbst in Nutzung. KoRo benennt den persönlichen Nutzen deshalb laufend: Karriereentwicklung, leichteres Onboarding, bessere Performance. Seit dem laufenden Performance-Cycle werden Trainingsziele im Gespräch mit der Führungskraft festgelegt.
Der Befund bei KoRo: Die Nachfrage nach Trainings ist da, im Arbeitsalltag fehlt dann die Zeit dafür.

Was KoRo an der Academy im Alltag zählt

Zentrale Ablage, Berichte und Inhalte, die aus dem Team kommen.
Quadratisches Portraitbild der People & Culture Managerin Maja Wagner von KoRo – ein elearnio Kunde
„Mit einer Lernakademie und vor allem mit elearnio haben wir ein All-in-One-Tool für alle Lerninhalte und alles kann zentral in einem Tool gespeichert werden. Alle wissen, wo sie suchen müssen, wenn sie etwas lernen wollen und wir als HR aus der Admin-Sicht haben einen super Überblick dank der Berichtsfunktion."
Maja Wagner
People & Culture Manager bei KoRo
Die Berichte über Fortschritt und Frequenz nutzt KoRo für Audits, für die Geschäftsführung und für Investoren. Die Nutzerverwaltung läuft über die Personio-Schnittstelle.

Inhalte entstehen auch außerhalb des HR-Teams. Das Fachwissen liegt bei KoRo in den Teams, entsprechend kann jede Person etwas beitragen. Mitarbeitende kommen von selbst mit Themen, die sie aus ihrem Arbeitsalltag kennen.

Eine Lernakademie ist damit nie fertig. KoRo prüft in Reviews und Feedbackrunden, welche Themen in den Performance-Gesprächen mehrfach auftauchen, und ergänzt den Katalog entsprechend.

Häufige Fragen zum Aufbau einer Lernakademie

Wie lange dauert der Aufbau einer unternehmenseigenen Lernakademie?

Bei KoRo entstand die Lernakademie mit elearnio in vier Schritten: Bedarfsanalyse, Übertragung der vorhandenen Trainings, Einbindung von rund 30 externen Kursen, unternehmensweiter Kick-off. Den größten Zeitpuffer brauchten Abstimmungen, Feedbackschleifen und die technische Umsetzung. Eine feste Ansprechpartnerin aus dem Customer Success Team begleitet KoRo dabei.

Muss HR alle Inhalte selbst erstellen?

Nein. Bei KoRo erstellen die Departments ihre Trainings in elearnio selbst, das People-&-Culture-Team liefert Templates und Best Practices über Notion. Mitarbeitende kommen dabei von selbst mit Themen aus ihrem Arbeitsalltag. Das Team hinter der Academy besteht aus 2 Personen, die Inhaltspflege liegt in den Fachbereichen.

Lassen sich fertige externe Kurse einbinden?

Ja. elearnio kooperiert mit externen E-Learning-Plattformen, darunter PINKTUM. KoRo hat rund 30 PINKTUM-Kurse in wenigen Stunden übertragen, zu Mental Health, Unconscious Bias, Verhandlungstechniken, Zeitmanagement und Projektmanagement. Dazu kommen Basic-Schulungen zu Arbeitssicherheit und DSGVO sowie die Compliance Academy mit 35 Modulen als Add-on.

Wie werden Trainings im Onboarding zugewiesen?

Automatisch. In elearnio weist KoRo relevante Trainings nach Department und Anstellungsart zu, der manuelle Aufwand pro neuer Person entfällt. Am zweiten Tag der Welcome Days erhalten neue Mitarbeitende Zugriff, eine Einführung und absolvieren die ersten beiden Pflichtschulungen gemeinsam mit dem People-&-Culture-Team.

Wie werden Live-Trainings und Termine geplant?

Über den elearnio Trainingsplaner. Er koordiniert digitale Inhalte und Live-Termine und stellt Zeitblocker direkt in die Kalender, bei KoRo in den Google-Kalender. Im Live-Training hinterlegt KoRo Teilnehmerzahl, Uhrzeit, Ort, Trainer:in, Genehmigungspflicht und Credits, dazu Teilnehmer- und Warteliste im Backend. Materialien für die Session liegen in der Dokumentenablage.

Welche Berichte gibt es für Audits und Geschäftsführung?

elearnio zeigt Fortschritt und Frequenz einzelner Mitarbeitender und ganzer Teams sowie den Stand des L&D-Budgets. KoRo nutzt diese Berichte für Audits, für die Geschäftsführung und für Investoren. Ob Inhalte tatsächlich angesehen wurden, wird über Quiz-Elemente im Kurs zusätzlich messbar. Die Auswertungen sind jederzeit abrufbar.

Wie halten wir die Inhalte aktuell?

Über Verantwortlichkeiten im Kurs. In elearnio ist hinterlegt, wer ein Training erstellt hat und wer es bearbeiten darf, dazu das Datum der letzten Aktualisierung. Einzelne Module werden geändert, ohne den ganzen Kurs neu aufzusetzen. KoRo arbeitet zusätzlich mit Reminder-Funktionen und Ansprechpersonen pro Training.

Lässt sich die Nutzerverwaltung an Personio anbinden?

Ja. KoRo nutzt die Personio-Schnittstelle von elearnio für die Nutzerverwaltung. Nutzerdaten und Profil-Attribute wie das Eintrittsdatum kommen aus Personio und stehen in Reporting und Nutzerliste als Filter zur Verfügung. Eigene Personio-Attribute lassen sich auf elearnio-Felder abbilden, und Zertifikate lassen sich zurück nach Personio übertragen.
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