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Buddy-Programm

2 Personen die am Laptop sitzen zur Einarbeitung

Was ist ein Buddy-Programm?

Definition: Beim Buddy-Programm steht ein erfahrener Mitarbeitender, einer neu eingestellten Person zur Seite. Der Buddy ist die erste Ansprechperson während des Onboardings, teilt wichtiges Wissen und begleitet den zugeteilten neuen Mitarbeitenden auch sozial in der ersten Zeit im neuen Job. Das Buddy-Programm ist ein wertvolles Konzept für die Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden.

Warum ist ein Buddy-Programm im Unternehmen wichtig?

Ein Buddy-Programm bietet folgende Vorteile:
  1. Es verkürzt die Einarbeitungszeit indem es den neuen Mitarbeitenden Sicherheit und Orientierung bietet.
  2. Es integriert Mitarbeitende schneller und steigert ihre Produktivität.
  3. Es reduziert Fluktuation, da die erste Zeit im neuen Job positiv wahrgenommen wird.
  4. Es stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und damit die Mitarbeiterbindung.
Zeitlich und inhaltlich festgelegte Ziele sind eine Grundvoraussetzung für ein gelungenes Buddyprogramm. Denn selbst wenn es gut läuft, irgendwann muss der Punkt gekommen sein, an dem neue Mitarbeitende im Unternehmen „angekommen“ sind. Dann sollten sie nicht mehr auf die Hilfe des großen Buddys angewiesen sein.
Achtung: Unter Wissensvermittlung beim Buddyprogramm verstehen wir keine Beschränkung auf inhaltliche, arbeitsrelevante Aspekte, sondern ausdrücklich mehr als das. Dazu gehören z. B. die Vermittlung von Unternehmenswerten, die Einbindung in soziale Strukturen im Büro und die Übernahme der „Ansprechpartner*innen-Rolle“ im Bedarfsfall.

5 Grundregeln für die erfolgreiche Einführung eines Buddy-Programms

Ein erfolgreiches Buddy-Programm benötigt einige Regeln und eine gründliche Vorbereitung. In unserem Whitepaper zu diesem Thema haben wir daher folgende 5 Grundregeln definiert:
  1. Performance-Standards definieren
  2. Inhalte & Ziele definieren
  3. Ausgleichssystem über ein Incentive System installieren
  4. Coachingprogramm für Buddys implementieren
  5. Messbarkeit sicherstellen
Zeitlich und inhaltlich festgelegte Ziele sind eine Grundvoraussetzung für ein gelungenes Buddy-Programm. Denn selbst wenn es gut läuft, irgendwann ist der Punkt gekommen, an dem neue Mitarbeitende im Unternehmen „angekommen“ sind.

4 Schritte im Buddy-Programm

  1. Zuweisung eines Buddys vor Arbeitsbeginn
  2. Kick-off-Gespräch / Meeting am ersten Arbeitstag
  3. Regelmäßige Treffen in den ersten 90 Tagen
  4. Feedback und Abschlussgespräch

Was ist der Unterschied zwischen Buddy und Mentor?

Ein Buddy unterstützt neue Mitarbeitende während der Onboardingphase im Unternehmen und steht ihnen als Ansprechpartner*in zur Seite. Buddies sind oft auf einem ähnlichen Karrierelevel wie die neuen Mitarbeitenden. Mentoren sind sehr erfahrene Personen (im Unternehmen oder extern), welche die Mitarbeitenden (“Mentees”) langfristig bei der Erreichung gewählter Karriereziele oder der Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Mentor*innen dienen oft als Vorbilder.

Der Buddy

Beim Buddy-Programm werden die schon bestehenden Mitarbeitenden als Buddys bezeichnet – zumindest dann, wenn sie diese verantwortungsvolle Rolle auch übernehmen möchten und dafür geeignet sind. Ein Buddy zu sein bedeutet, eine große Verantwortung zu tragen. Diese Rolle ist eine Chance zur eigenen Weiterentwicklung. Erfahrene Mitarbeitende schlüpfen in die Rolle des Buddys, um selbst im Unternehmen voranzukommen und sich neue Fähigkeiten wie Führungserfahrung und eine Erweiterung der eigenen Soft Skills zu erlangen.

Die neuen Mitarbeitenden

Beim Buddy-Programm geht es darum, der Neuen, bzw. dem Neuen, die wichtigsten Informationen rund um das Unternehmen mit auf den Weg zu geben. Es geht um eine Einarbeitung in die Firma, nicht um eine Ausbildung. Außerdem sollte den Neulingen auch alternative Möglichkeiten angeboten werden, Wissen und Ansprechpartner*innen zu finden. (z. B. Wissensdatenbank, Lernplattform, Feedbackgespräche mit Vorgesetzten, Vor-Ort-Schulungen, Teammetings etc.). Generell gilt, dass Buddies Ansprechpartner*in für anfallende Fragen im laufenden Arbeitsalltag sind.

Warum ist das Buddy-Programm beim Onboarding so effektiv?

Beim Onboarding geht es darum, ausgebildete Fachleute in die Lage zu versetzen, auf ihrer neuen Stelle effektiv und produktiv zu arbeiten. Das Unternehmen und die Vorgesetzten schaffen dafür den Rahmen. Ein Buddy kann im Rahmen des Buddy-Programms wichtiges Wissen direkt an den/die neuen Mitarbeitenden vermitteln. Aus diesem Grund ist das Buddy-Programm gerade für die Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden sehr gut geeignet.

Selbstverständlich lässt sich das Buddy-Programm auch für interne Weiterbildungen oder andere Maßnahmen im Unternehmen verwenden. Wichtig ist jedoch, dass es nicht für sich alleine stehen sollte. Neben der engen Zusammenarbeit mit dem zugeteilten Buddy sollten beispielsweise auch eine Lernplattform und ein Einarbeitungsplan bestehen. So können sich neue Mitarbeitende proaktiv und strukturiert Wissen aneignen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Buddy-Programm

Wie lange sollte ein Buddy-Programm dauern?

Die Dauer variiert je nach Rolle und Unternehmensgröße, ein typischer Rahmen liegt bei rund drei Monaten. Der Zeitaufwand für Buddies liegt im Schnitt bei 20–30 Stunden über den gesamten Zeitraum, mit häufigeren Treffen in den ersten Wochen und reduziertem Rhythmus in den Folgemonaten.

Wie motiviert man Mitarbeitende dazu, Buddy zu werden?

Durch klare Anerkennung, Incentives (z. B. Bonus, Zertifikat) und die Möglichkeit, Führungserfahrung zu sammeln. Mitarbeitende werden durch Anerkennung und Incentives motiviert, Buddy zu werden. Das können Boni oder Titelanpassungen sein, oder die Möglichkeit der Weiterbildung. Zusätzlich fördern klare Entwicklungschancen, zeitliche Freiräume für die Buddy-Tätigkeit und gezielte Coachings die Bereitschaft, diese Rolle engagiert zu übernehmen.

Wie messe ich den Erfolg eines Buddy-Programms?

Der Erfolg kann anhand klar definierter KPIs gemessen werden, etwa Zeit bis zur vollen Produktivität, Erreichung von Lern- oder Entwicklungszielen, Abbruchquote, Feedback der Buddies, Empfehlungsrate, Anzahl regelmäßiger Check-ins, Erfüllung der Programmschritte und Matching-Erfolg zwischen Buddy und neuem Mitarbeitenden.

Kostenloses Whitepaper "Das Buddyprogramm"

Über das wichtige Thema Buddy-Programm lässt sich noch viel mehr sagen, weshalb wir in unserem Whitepaper einen breiteren Zugang zu dieser erfolgsversprechenden Onboarding-Technik vermitteln.

Neben einer ausführlichen Erläuterung der 5 oben erwähnten Grundregeln, gibt es auch wichtige Hinweise, welche Fallstricke es zu vermeiden gilt.

Das kostenlose Whitepaper Buddyprogramm können Sie hier herunterladen!
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