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4 Tipps für das Onboarding von Remote-Mitarbeitern

Anna Maria Kärger
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24. November 2018
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Zuletzt aktualisiert am: 07.05.2026
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Mitarbeiter im Home Office einarbeiten

Vor einiger Zeit habe ich Dir schon einmal 3 Tipps mit auf den Weg gegeben, wie das Onboarding von Mitarbeitenden im Home Office sicher und unkompliziert gelingen kann. In diesem Beitrag möchte ich mit 4 weiteren Tipps daran anknüpfen.

Los geht’s!

1. Halte Deine Tools und Technik auf dem neuesten Stand

Zugegeben, der erste Tipp klingt für viele selbstverständlich. Doch das ist er leider gar nicht. Denn obwohl – oder gerade weil - die heutige Technologie immer größere Fortschritte macht, gehen viele Unternehmen nicht mit der Zeit. Kurz gesagt: Ein Telefon reicht nicht!

Natürlich kommt es darauf an, in welchem Bereich Deine neuen Remote-Mitarbeitenden eingesetzt werden, doch egal was auch ihre Aufgabe sein wird, sorge dafür, dass Hard- und Software auf dem neuesten Stand sind. Darunter sind zum Beispiel die nötigen Lizenzen für Bildbearbeitungsprogramme zu verstehen, aber auch funktionstüchtige Headsets oder Webcams. Je nach Aufgabe Deines MItarbeitenden. Für die Kommunikation im Team solltest Du auch einmal nach (evtl. kostenpflichtigen) Anbietern schauen, die Dir eine geeignete Lösung anbieten können. Ein WhatsApp-Chat wird jedenfalls nicht reichen.

2. Mache Dir klar, was Du erwartest

Einer der wichtigsten Tipps für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender im Home Office ist die Offenheit bei Deinen Erwartungen. Durch die räumliche Distanz ist es schwieriger, Deinen Mitarbeitenden zu vermitteln, was Du genau von ihnen verlangst. Das kann manchmal ganz einfach an der fehlenden Körpersprache und Mimik bei der Auftragserteilung liegen. Umso wichtiger ist das Thema also bei der Einführung in Dein Unternehmen.

Bespreche daher schon von Anfang an die organisatorischen Werte Deines Unternehmens, die Teamziele und die individuellen Verantwortlichkeiten. Stelle bei neuen Mitarbeitenden fest, dass sie wissen, was zu tun ist – dies gibt einerseits ihnen genügend Selbstvertrauen und Konzentration, wenn sie mit den ersten Aufgaben beginnen, und andererseits Dir die Gewissheit, dass die Aufgaben gut und richtig erfüllt werden.

Onboarding im Home Office

3. Nutze das Buddy-System

Im letzten Artikel zum Thema schrieb ich bereits, wie sinnvoll Teambuildingmaßnahmen für die Einarbeitung von Remote-Mitarbeitenden sind. Dieser Tipp geht allerdings noch einen Schritt weiter, denn das Buddy-System (manchmal auch Mentorenprogramm genannt) erfüllt gleich zwei Zwecke. Zum einen arbeiten zwei Mitarbeitende trotz der räumlichen Entfernung näher zusammen – sie lernen sich dadurch auch besser kennen – und zum anderen gibt es für Deinen neuen Mitarbeitenden eine direkte Ansprechperson, an den er oder sie sich bei Fragen wenden kann. Gerade, wenn Du mehrere neue Remote-Mitarbeitende einarbeiten möchtest, bekommst Du nicht von allen gleichzeitig die Fragen gestellt, was Dich zusätzlich entlastet.

Auch für den neuen Mitarbeitenden ist das Buddy-System wertvoll. Durch die individuelle Unterstützung eines einzelnen erfahrenen Kollegen, fühlt sich der/die Neue angemessen betreut und individuell gefördert. Das wiederum führt zu mehr Zufriedenheit und einer höheren Produktivität. Vergiss jedoch nicht, dem Rest des Teams die Rolle des neuen Mitarbeitenden zu erklären. Der/Die zugewiesene erfahrenere Mitarbeiter*in darf den/der neuen Kolleg*in nicht als Belastung empfinden, sondern als lohnenswerte Aufgabe.

4. Bewerte und verbessere den Prozess

Egal, um welchen Bereich es in einem Unternehmen geht, alle Prozesse müssen kontinuierlich überprüft und verbessert werden. Stelle daher auch beim Onboarding-Prozess Deiner Remote-Mitarbeitenden sicher, dass Du alle Abläufe stets bewertest und verfeinerst. Verlasse Dich dafür auf Deinen unternehmerischen Instinkt und scheue Dich auch nicht vor Experimenten. Damit meine ich, dass Du gerne auch einmal etwas Neues ausprobieren kannst und mit dem Feedback Deiner Mitarbeitenden die Auswirkungen evaluierst.

Das gilt jedoch immer für eine gute Einarbeitung, unabhängig davon, ob du etwas Neues ausprobiert hast oder nicht. Frage Deine neuen Mitarbeitenden nach ihrer Meinung zum Onboarding-Prozess. Notiere Dir ihre Beobachtungen und höre Dir auch unbedingt ihre Kritik und ihre Verbesserungsvorschläge an. Schließlich lernen nicht nur sie etwas, sondern auch Du!

Noch ein paar Gedanken zum Schluss

Ich weiß, dass es manchmal schwer ist, Mitarbeiter mit Top-Fähigkeiten in der Nähe des eigenen Unternehmens zu finden. Ein solides Programm für die Einbindung von Remote-Mitarbeitenden führt jedoch dazu, dass Du praktisch auf der ganzen Welt nach fähigen Köpfen suchen kannst. Wichtig ist, dass Du diese so gut in Dein Unternehmen einbindest, dass sie auch langfristig zu hervorragenden Mitgliedern in Deinem Team werden.

Wie Du vielleicht gemerkt hast, habe ich mich in diesem Beitrag etwas mit Beispielen zurückgehalten. Das liegt ganz einfach daran, dass ich diese Beispiele jetzt von Dir hören möchte. Hast Du Remote-Mitarbeitende in Deinem Team? Welche Aufgaben haben sie bei Dir im Unternehmen und wie hast Du sie eingearbeitet? Ich bin sehr neugierig auf Deine Erfahrungen! Schreib sie mit doch unten in die Kommentare!

Liebe Grüße,

das elearnio Team

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